CTG sicher interpretieren: Mit der Physiologie zur richtigen Entscheidung
Silke Heinzl, BSc, MSc
Kongresstag 2 · 23.04.26 | im Vortragsblock "Leitlinien" 09:00-10:30 Uhr
Der Vortrag zeigt, wie die physiologische CTG-Interpretation die normale fetale Anpassung in den Mittelpunkt stellt und Veränderungen im Kontext der Physiologie bewertet, nicht primär als Pathologie. Ziel ist es, Hebammen mehr Sicherheit bei der CTG-Bewertung zu geben und das Wissen gezielt in die klinische Praxis zu integrieren. Es werden die Grundprinzipien der physiologischen CTG-Interpretation erläutert, Unterschiede zur klassisch-pathologischen Betrachtungsweise aufgezeigt und Möglichkeiten diskutiert, CTG-Befunde im physiologischen Kontext einzuordnen. Zudem wird erläutert, wie durch differenzierte Interpretation physiologische Geburten gefördert werden können und welche Bedeutung dies für die Kommunikation und Entscheidungsfindung im interprofessionellen Team hat. Der Vortrag vermittelt praxisnah Sicherheit, Klarheit und fachliche Autonomie, reduziert unnötige Interventionen und trägt zu einer sicheren, interventionsarmen Geburtshilfe bei.

Über Silke Heinzl, BSc, MSc
Hebamme und BSc/MSc, langjährige Erfahrung in klinischer Geburtshilfe und in der Lehre. Derzeit tätig an der Klinik Floridsdorf (Wien), an der Hochschule Burgenland und freiberuflich. Schwerpunkte: kindliche Herztonüberwachung, Geburtshilfe, Notfälle, Schwangerenvorsorge, klinische Entscheidungsfindung und interprofessionelle Zusammenarbeit.
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